Der Frühling steht vor der Tür

Die Tage werden spürbar länger und die Sonne streckt ihre angenehm warmen Strahlen dem Boden entgegen. Die Wiesen werden langsam wieder grün und hier und da recken sich bereits die ersten Frühlingsboten dem Betrachter entgegen. Dieser herrliche Anblick lässt sich wunderbar bei einem Spaziergang durch das Fränkische Seenland genießen. Hier und dort recken und strecken sich Winterling, Krokus und Co. und zaubern ein Lächeln auf die Gesichter ihrer Beobachter.

Vor allem ab Mitte März, wenn im Wald bei Ettenstadt nicht nur die Steinerne Rinne alle Blick auf sich zieht, lohnt es sich für alle Naturliebhaber, das Waldgebietes hinter Rohrbach aufzusuchen. Unweit des über Jahrhunderte auf ganz natürliche Weise entstandenen beachtlichen „Bauwerks“ der Steinernen Rinne, erblüht zu dieser Jahreszeit ein weißer Teppich auf dem Waldboden. Ab circa Mitte März blühen die Märzenbecher im Wald bei Ettenstatt. Dort unter im Sommer wunderbar Schatten spendenden Laubbäumen erblüht im Frühling dieses Naturspektakel. Das Blühtenmeer ist wohl auf den vorherrschenden moorig-sumpfigen Boden zurückzuführen, der die idealen Wachstumsbedingungen für die Zwiebelgewächse dargestellt. Wer sich diese beiden Naturschauspiele nicht entgehen lassen möchte erreicht Ettenstatt am besten über die Bundesstraße 2 oder 13 über die Abfahrten Pleinfeld und Ellingen.

Ein weiteres Highlight im Frühjahr stellt die Vogelinsel im Altmühlsee dar. Nach den kalten Wintermonaten kehren ab Ende März viele Vogelarten aus ihren Winterquartieren in südlicheren Gefilden wieder an den Altmühlsee zurück. Über einen Rundweg lässt sich die Insel mit ihrer besonderen Flora und Fauna erkunden. Einen tollen Blick auf die Tierwelt und über den Altmühlsee ermöglicht der barrierefrei zugängliche Aussichtsturm.
Wer noch weitere Informationen über die Vogelwelt im Seenland erhalten möchte, kann das LBV-Infozentrum in Muhr am See besuchen, oder an speziellen Führungen über die Vogelinsel teilnehmen.